Ziel dieses Beitrags ist Vermittlung des Know Hows, wie man zu einem begehrten Social Dancer wird. Wie man aus sich einen angenehmen Tanzpartner macht, der oder die auf der Tanzfläche gesucht wird. 😉
Wie man seine Tanznacht gestalten und timen soll. Was man tun kann, um sich immer wieder zu beruhigen, wann es Zeit ist, den Tanzabend zu verlassen, und wie man einen Tanz gestalten sollte, um mit jedem Tanzpartner und jeder Tanzpartnerin den „magischen Moment“ entstehen zu lassen.

Dieser Beitrag beruht auf unserem Workshop, den wir dieses Wochenende beim Croatian Summer Salsa Festival unterrichten durften, der wiederum auf den Säulen dieses Blogs beruhte. Die Veranstalter dieses wundervollen Festivals haben uns gebeten, einen langen (Progressive) Workshop zu unterrichten, der die Social Skills der TänzerInnen fördern sollte. Die Essenz dieses Workshop will ich in diesem Artikel zusammenfassen.

Als erstes wollen wir uns bei den Veranstaltern (insbesondere bei Vladi) bedanken, dass sie den Mut haben, dieses vielleicht auf den ersten Blick etwas abstrakte und eventuell für manche uncooles oder undankbares Thema zu unterstützen. Die Idee, dies zu behandeln kam von ihnen, und das freut uns noch mehr. 🙂

Natürlich ging es auch darum, seine Tanzumgebung vor Verletzungen zu schützen.
Eine Frage in die Runde: wer wünscht sich nicht ein begehrter Tanzpartner zu sein?

Die die Hand gehoben haben, können ruhig mit dem Lesen aufhören, da sie den Rest des Artikels nicht verstehen werden (wollen).

Alle anderen kommen bitte mit mir mit. 🙂

Für uns geht es im Social Dance darum, das bestmögliche (Tanz)Erlebnis für uns selbst, unsere/n Partner/in UND unsere Umgebung, in der wir uns bewegen, zu „kreieren“.
In diesem Beitrag werden wir die Strategie und die Mechanik dieses Prozesses erörtern und ansprechen. Später im Artikel kommt eine 10-Schritte-Strategie, um einen harmonischen Salsatanz zu gestalten!

Zuerst ist es wichtig, mit unserem Partner/unserer Partnerin eine gute Verbindung auf mehreren Ebenen herzustellen. Davon redet man in Salsa viiieeeeeeeel zu selten. Erst Recht, wenn man es mit den anderen Tanzstilen vergleicht. Die meisten werden durch die Vielzahl der Moves und Körperbewegungen abgelenkt und tanzen mehr mit sich selbst als mit ihrem Partner oder ihrer Partnerin.
Um diese Verbindung zu etablieren und sie zu pflegen, schauen wir uns eine Analogie an.

Wir wollen ein Haus bauen – DAS SALSAHAUS!

Es braucht zuerst einen Plan, eine Strategie. Dann beginnen wir mit dem Fundament. Es folgen die Mauern, die ganzen Installationen für Strom, Gas und Wasser, das Dach und die Terrasse oder Garten. Dann wird das Haus eingerichtet. So weit so gut…

Das Fundament – der Rhythmus

Für uns ist das Fundament der Rhythmus, in dem wir Salsa tanzen. Das berühmte 123 567 (oder jede andere Möglichkeit der verschiedensten Salsstile -zumindest aber ein gleichbleibender Rhythmus mehr oder weniger durch „kurz kuzr lang, kurz kurz lang“ beschrieben).

Das ist The One Thing, die Sprache, das eine Ding, das essentiell für die Kommunikation im Salsa ist. Darauf basieren Worte, die wir in Form von Tanzfiguren „aussprechen“. Für die meisten TänzerInnen klingt das banal und selbstverständlich, aber oft verliert man im Tanzen diesen Rhythmus, ohne es zu merken. Er gleitet davon. Irgendwann kommt „vielleicht“ der Rhythmus wieder zurück… Oder eben leider gar nie mehr in diesem Tanz.

Wir sollten viel mehr daran arbeiten, den Rhythmus zu automatisieren, damit wir uns auf den Funpart im Salsa konzentrieren können. Damit er uns nicht mehr im Weg steht.

Dabei geht es aber nicht primär um die Schritte, sondern den Rhythmus – die Schwingung der Musik – im ganzen Körper aufzunehmen.

Wenn du also ein stabiles Fundament für dein „Haus“ haben möchtest, solltest du dich ehest möglich mit dem Salsarhythmus auseinandersetzen und ihn so hartnäckig „trainieren“, bis er ein Teil von einer natürlichen Bewegung geworden ist.

Höre Salsa-Musik, bewege dich zu dieser zu Hause, während der Tätigkeiten des Alltags, summe sie mit und versuche diese Rhythmus abwechselnd mit verschiedensten Bereichen deines Körpers zu vertanzen (Schultern, Oberkörper, Hüfte, Füße etc.)

Die Mauer – essentielle Salsaelemente

Die Essentials, wie ich sie nenne, sind die Basic Salsaelemente, die die Struktur des Tanzes ausmachen. Das sind Basisdrehungen, auf denen die meisten komplexeren Figuren weiteraufbauen. Ich wiederhole das letzte: das sind Basisdrehungen, AUF DENEN DIE MEISTEN KOMPLEXEREN FIGUREN AUFBAUEN.

Das heisst, dass es ohne profundes Wissen über diese Essentials wenig Sinn macht, weitere Figuren zu erlernen. Osbanis, ein fantastischer kubanischer Salsainstruktor hat es gut auf den Punkt gebracht:
Man sollte zuerst gehen lernen, bevor man lernt zu laufen oder gar zu sprinten.

Ich habe über die Basisstruktur eines Tanzes in diesem Artikel eingehend geschrieben und vor allem über die zehn Gründe, warum sie so essentiell sind und was sie uns bringen, wenn wir sie verinnerlichen. Hier sind nur ein paar Eigenschaften unseres Tanzes, die durch Beherschung der Struktur gefördert werden: Routine, Sicherheit, Rhythmus, Fokus auf den Partner, Entspannung im Paar, Flow, Lead & Follow, Qualität der Bewegung, Styling, Kontrast und Abwechslung trotz Einfachheit.
Muss ich noch weiter über die Wichtigkeit der Essentials elaborieren? 🙂

Das Dach – die Partnering Skills

Eine Teilnehmerin im Workshop hat damit Lead & Follow gemeint. Das ist aber nur EIN Aspekt von den Partnering Skills. Lead & Follow ist die eigentliche Mechanik, die Umsetzung der genannten Skills in die gemeinsame Bewegung.
Die Skills, die ich meine, umfassen eine ganze Wissenschaft der Kommunikation und des sozialen Umgangs mit Menschen. Natürlich aber nur den Teil, den man aufs Tanzen umlegen kann…
Darüber kann man Bücher schreiben und nicht nur einen Blogartikel…

Ich probiere es aber kurz zusammenzufassen, auch wenn das nicht zu meinen Stärken gehört. 🙂

Das beste Kommunikationsmittel ist nicht das Sprechen. Es ist das Zuhören.

Das machen die wenigsten. Die meisten Menschen bereiten schon ihre Antwort vor, während der andere noch spricht, um selber wieder zu sprechen. Die meisten hören am liebsten sich selbst beim Sprechen zu. Ich gehöre auch zu den meisten, übrigens. 🙂

Ich bin nicht stolz darauf und ich arbeite hart daran.
Und du? Tust du das auch? Sei ehrlich mit dir selbst, ich war auch gerade ehrlich mit mir. 😉

Das heisst, dass wir unserem Tanzpartner zuhören wollen, um ihn oder sie kennenzulernen. Um zu sehen wie er sich bewegt, wie sie reagiert, wie ist der Lead, wie ist die Art der Berührung, wie ist das Tanzlevel überhaupt.

Osbanis hat noch einen tollen Vergleich gebracht, der uns alle zum Lachen gebracht hat:
Der Arzt muss sich auch in den Patienten hineinversetzen, ihm zuhören, was ihm fehlt, um eine passende Diagnose zu stellen. Er hat nicht für alle Patienten eine Einheitsspritze, die er vorher vorbereitet, und die er dann allen Patienten reinspritzt, egal was ihnen fehlt.
Jemand mit guten Partnering Skills kann sich in seine/n Tanzpartner/in hineinversetzen und spüren, wie er oder sie sich bewegt, um seine oder ihre eigene Bewegung daran anzupassen. Um ihn oder sie zu komplementieren. Um ihre oder seine Stärken hervorzuheben und eventuelle Schwächen zu kaschieren oder zu vermeiden, dass sie betont werden.

Damit beide davon profitieren können.

Im Social Dance gibt es keine „Einheitsspritze“, die man auf alle Partner gleich anwenden kann.

Jeder ist einzigartig in seiner Bewegung und man sollte darauf eingehen, um diesem magischen Moment eines Tanzes eine Chance zu geben. Dadurch wachsen wir als TänzerInnen und als Persönlichkeiten auch.

So sehr jeder zu sprechen liebt, so geniesst er es auch, wenn man ihm zuhört, oder? 😉
Man sollte einander beim Tanzen ganz einfach beobachten. Anschauen. Hin und wieder auch in die Augen aber nicht zu oft, denn dann könnte das ein wenig creepy werden. 🙂

Mit einem Lächeln  zeigt man einander, dass man es geniesst. Man zeigt dem Partner, dass man weiß, dass er oder sie ein Lebewesen mit Emotionen ist und nicht ein Objekt mit Extremitäten, die man als Hebel nutzen kann. 🙂

Es ist erstaunlich, wie wenige auf dem Salsa Dancefloor einander auf dieser Ebene beobachten und miteinander agieren. Die meisten schmeißen mit ihren Moves herum.

Die Einheitspritze eben.

Ok, die Beschreibung war gar nicht kurz wie besprochen. Aber hast du es tatsächlich von mir erwartet? 🙂

So wird es, wenn ich es versuche, mich kurz zu halten. Und wenn ich es nicht einmal versuchen würde…?

OMG… 🙂

Scary…

Die Leitungen – die Musikalität

Die Musik fließt durch unser „Haus“ und beliefert uns mit der notwendigen Energie und Inspiration, die uns bewegen lässt.

Am Anfang unserer Tanzkarriere präsentiert sie sich eher als „Rhythmuslieferant“ und man reduziert die wunderbaren Salsastücke auf 123 567. Das ist schon ok zu Beginn. Man kann ja nicht alles zugleich machen. Zumindest nicht am Anfang.

Aber schade ist, dass viele – auch wenn sie nicht mehr Anfänger sind – sich trotzdem nicht der Musikalität widmen, sondern einfach mehr Moves lernen. So bleibt die Musik weiterhin auf 123 567 reduziert.

Die Einheitsspritze schon wieder.
Egal, welchen Charakter das Stück hat, es wird immer gleicht getanzt und mit den gleichen Moves. Ich frage mich, warum es jemandem, der die Musikalität ignoriert, nicht langweilig wird.

Für mich (und viele andere auch) liefert die Musik viel mehr als nur den Basic Rhythmus. Sie liefert uns die Vibes, die Welle, eine bestimmte Frequenz, auf die wir einsteigen und auf ihr surfen bis die andere Welle kommt.

Und jede Welle ist zumindest ein wenig anders und man surft dadurch anders, oder?

Ich habe noch nie gesurft, aber momentan habe ich das Gefühl, ich hätte es drauf, haha!
Es ist mir aber schon klar, Salsamusik geht für viele Europäer nicht leicht ins Ohr. Ein Grund mehr, um dahinter zu kommen, meinst du nicht? 😉
In diesem Artikel habe ich über meine Lieblingsquelle der Latino Musik geschrieben und ganz viele Tipps gegeben, wie man zu toller (Salsa)Musik gratis kommen kann.

Die Einrichtung – Die Figuren

Vielleicht kommt es einigen überraschend, dass die Figuren „nur“ die Einrichtung ausmachen, aber das ist unsere Sicht der Dinge. Für jemanden anderen kann diese Analogie ganz anders aussehen. Damit wird aber auch sein Tanz wahrscheinlich eine ganz andere Form bekommen.

Für uns ist klar, die (langen) Figuren sind nicht essentiell, damit das Haus steht, aber gerne willkommen. Speziell im Salsa.
Aber leider zu viele konzentrieren sich zu sehr auf die Einrichtung, bevor das Haus überhaupt gebaut wurde. Damit kann man schnell die falsche Einrichtung „erstanden“ haben, die zum Haus eventuell gar nicht passt. Im übertragenen Sinne natürlich. 😉

Es ist eindeutig, zuerst gehen lernen, dann laufen, dann sprinten.
Vor dem Ausbau des Figurenrepertoires sollte man die Essentials beherrschen und sie automatisieren, Rhythmussicherheit entwickeln und dann die Figuren ausbauen. Denn die basieren auf den Essentials. Wenn man die Basic Struktur nur oberflächlich gelernt hat und sie nicht verinnerlicht hat, gießt man mit jeder neuen Figur einfach nur mehr Wasser ins volle Glas.

Das Styling – die Terrasse

Eine schöne Terrasse oder ein prächtiger Garten machen das Haus natürlich attraktiver und geben dem Haus einen schönen Rahmen. Aber es geht auch ohne. Es ist nicht essentiell. Es ist eine Draufgabe.
Das Styling im Salsa gibt uns einen gewissen Look beim Tanzen, damit unser „Haus“ einen eigenen Charakter bekommt. Damit es nicht wie jedes andere Haus in der Nachbarschaft aussieht. Es macht uns originell.

Der Bauplan – die Strategie

Sie ist nicht essentiell. Man hat auch schon Häuser ohne Bauplan gebaut. Was in diesem Fall am Ende rauskommt, können wir uns vorstellen.
Die Strategie erwähne ich am Ende nicht, weil sie erst zum Schluss kommt. Ich wollte zuerst auf alle Elemente eingehen, damit man sie in der Strategie umsetzen kann.

Wie schaut die Strategie in einem Salsatanz aus?

  1. Damit ich zu meinem Tanz komme, will ich zuerst einen guten ersten Eindruck machen. Ich will gepflegt aussehen und sollte dafür sorgen, dass ich nicht komplett durchnässt von dem Non Stop Tanzen bin. In diesem Artikel gebe ich einige Tipps, was man gegen lästige Schweißflecken alles tun kann.
  2. Beim Auffordern versuche ich möglichst freundlich und respektvoll die Dame zum Tanz zu bitten, ohne sie in einem Gespräch oder bei sonst etwas zu unterbrechen. Auch wenn ich mit ihr unbedingt tanzen will. 😉
  3. Dann suchen wir uns einen freien Platz auf der Tanzfläche, an dem wir möglichst wenig oder am besten gar keine MittänzerInnen in ihrem Tanzen stören. Ich beachte die Ausrichtung, in der meine „Nachbarn“ tanzen und probiere mich so einzupassen, dass ich nicht quer in ein anderes Paar hineintanze.
  4. Vor dem Beginn des eigentlichen Tanzens, sollte man sich ein paar Momente Zeit nehmen, um den richtigen Einsatz in der Musik zu finden. Je kürzer man tanzt, desto mehr sollte man sich in diesem Teil auf die 1 konzentrieren, damit man nicht gleich am Start das falsche Timing erwischt. Mit mehr Erfahrung wird dieser Prozess etwas intuitiver.
    Ein paar Sekunden Innehalten am Anfang eines Tanzes können Wunder für die Rhythmussicherheit bewirken.
  5. Dann sollten wir mit möglichst einfachen Elementen zu tanzen beginnen. Cross Body Lead, einfache Damendrehungen, Outside Walk usw. Wir etablieren damit unseren Small Talk und lernen uns kennen. Das machen ich auch, wenn ich die Dame sehr gut kenne. Bei jedem Social Dance beginnt die Geschichte von vorne. Keine Abkürzungen. Man sollte es unbedingt vermeiden, so zu tun, als könnte man weiter machen, wo man mit dem Partner oder Partnerin des vorigen Tanzes aufgehört hat. NEIN!
    Es beginnt eine ganz andere Konversation, die ihre Einleitung braucht, damit sie in den Flow kommt. Diese Phase sollte man länger betreiben, als es den meisten Leadern lieb ist. 😉 Die meisten gehen zu schnell in die Fancy-Figuren-Phase, bevor sie „das Intro“ etabliert haben. Damit leidet die Connection…
  6. Dann kann man mit den Variationen von den Essentials weiter machen. Damit plätschert die Konversation weiter entspannt dahin und es kommt eine gewisse Abwechslung durch die Variationen.
  7. Jetzt ist der Moment, wo man schon Styling einbaut. Nicht, dass man in der Anfangsphase nicht mit Styling tanzen „darf“. Der Fokus am Anfang sollte einfach mehr auf der Connection liegen. Durch zu viel Fokus auf das eigene Styling gleich von Beginn weg, bleibt meist zu wenig Aufmerksamkeit auf den Partner übrig. Wenn man noch zu kurz Salsa tanzt, so dass Styling noch kein Thema ist, einfach bitte diese Zeilen ignorieren, bis die Zeit reif ist. 😉
  8. Jetzt erst ist die Zeit für komplexere und längere Figuren. In der Anfangsphase haben wir uns aufeinander konditioniert, wir haben uns gut vorbereitet und können einander gut „lesen“, so dass die raffinierteren Figuren ein gutes Fundament haben. Aber vorsichtig. Immer gut beobachten, ob die Dame das Anheben des Figurenlevels auch mithalten kann.
  9. Und jetzt kommt einer der wichtigsten Tipps, da das immer wieder übersehen wird: wir sollten immer wieder dazwischen unsere Essentials einbauen. Damit sorgen wir für Erholung und gutes Pacing, damit wir nicht durch die komplexen Figuren in eine Hektik geraten. Dieser Part ist essentiell, denn dadurch verbinden wir uns immer wieder neu mit unserem Partner oder Partnerin und können dann in Folge wieder STRESSFREI komplexer mit den Moves werden. Aber diese taktische Abwechslung zwischen den Essentials, komplexer Figuren und Musicality & Styling macht unseren Tanz zu einem Genuss.
  10. Es ist sehr üblich, dass man am Ende von jedem Salsastück einen Dip mit der Dame tanzt, oder eine Art Abschlusspose. Das rate ich nur, wenn man darin schon geübt ist. Sonst kann es in einer Peinlichkeit enden. 🙂 Am Ende des Tanzes genügt ein freundliches „Danke“, oder eine leichte Verbeugung vor der Dame, eine sanfte Umarmung oder ein High Five. 😉
    That´s it!

Ein Disclaimer – ich mache es nicht immer ganz genau auf diese Art und Weise. Aber ich versuche es. Denn jedes Mal, wenn ich es genauso wie beschrieben angehe, wird der Tanz viiieeeeel harmonischer und hat mehr Flow.
Es passiert immer wieder, dass in der Hitze des Geschehens die Kontrolle über den Verlauf des Tanzes verloren geht, und das ist auch OK. Wir sind ja keine Maschinen. Aber es ist trotzdem gut einen Plan zu haben, eine Strategie, von der man immer wieder abweichen kann und wieder zu ihr zurückkehren kann.

Ohne Strategie, ohne Zweck, ohne einer Mission,  tanzt man einfach dahin, vom Partner zum Partner, ohne in die Tiefe hineinzutauchen, ohne diese tiefe Verbindung mit dem Partner zu spüren. Und diese Verbindung ist für Conny und mich ein essentieller Part vom Social Dancing überhaupt.
Na bitte, ich gratuliere mir selbst zum längsten Artikel des ganzen Blogs! 🙂

Das Schlimme ist, dass ich mich zurückgehalten habe, denn über dieses Thema könnte ich ein ganzes Buch schreiben und auch dieses hätte wahrscheinlich in einer Trilogie geendet. 🙂

Ich gratuliere auch dir, dass du es bis zum Ende des Artikels geschafft hast. Denn spätestens jetzt hast du die Chance durch eine smarte Strategie noch mehr aus deinen Tänzen rauszuholen. Es könnte dir eine zusätzliche Dimension im Social Dance eröffnen.
Diese Herangehensweise könnte dich auch in deiner Szene noch begehrenswerter als Tanzpartner/in machen und dir und deiner tanzenden Umgebung helfen, dieses wunderbare Hobby noch mehr zu genießen.

Wenn du auch der Meinung bist (wie Conny und ich), dass dieser Zugang zum Salsa in deiner Szene für Unterschied in der Qualität sorgen könnte und das Positive fördern könnte, dann bitte ich dich, den Beitrag im Social Media zu teilen, damit er möglichst viele erreicht.

Damit wir in einer noch respektvolleren und angenehmeren Tanzszene unsere Tänze genießen können.

Be thoughtful,

Dance & Make A Difference