In diesem Snack erkläre ich (Dado), was jede/r TänzerIn von irgendeinem der Afro-Latin Tanzstilen (Salsa, Bachata, Kizomba, ChaCha, Merengue) schon aus ihrem Stand machen könnten, um viel bessere Balance, Spins und auch den authentischen Look dadurch bekommen.
Wir haben es in all den Jahren unseres Unterrichts als einen der Hauptfaktoren identifiziert, wenn es um die obigen Kriterien geht – Balance, Spins, Styling, Look.

Konkret wir wollen in eine aktiven, athletischen Stand wechseln, statt in einen statischen und trägen. Der Unterschied ist hauptsächlich in dem, dass wir unseren Standknie ein wenig nach vorne (über die Fußspitze) schieben wollen. Damit verlagert sich unser Gewicht über den sogenannten Power Point (der Punkt in der Mitte unseres Fußballens). Das ist der Punkt, wo wir die beste Balance und Stabilität haben, wenn unser Schwerpunkt genau drüber liegt. Wir fühlen uns viel beweglicher, aktiver und unser Körper kann durch diese Position viel leichter die üblichen Kontrapositionen ausüben, die in Afro-Latin-Stilen so üblich sind.

Ich sehe nur Vorteile von diesem Stand, ehrlich gesagt. Und wenn es einen Nachteil gibt, dann wäre es wahrscheinlich, dass es trainiert werden muss, um daraus eine Gewohnheit zu kreieren. Denn ganz natürlich ist diese Position nicht für alle von uns. Die meisten stehen sehr zentral über den Fuß (also zu weit hinten) und brauchen eine ordentliche Dosis an Drills, damit der Körper „umgestimmt“ wird. Wir wissen aus den vorigen Artikel, wie schwer es ist eine unerwünschte Gewohnheit (speziell im Tanzen) los zu werden. 😉

Am Ende des Videos zeige ich deswegen auch die Übungen, die ich selber heute noch mache, um die Balance zu trainieren.
Jetzt nur nicht zu voreilig werden, wenn du denkst, du hättest schon eine gute allgemeine Balance und du bräuchtest diese Übung eigentlich gar nicht. Täusch dich nicht.
Hier geht es nicht nur um die allgemeine Balance, sondern um viel mehr.

Gerade gestern hat mich eine Tänzerin von uns gefragt, was sie tun kann, um ihre Balance speziell im Salsa zu trainieren. Sie ist aber eine Yoga-Lehrerin und hat schon eine gute allgemeine Balance, aber in Salsa hat sie nicht dieses Gefühl der Sicherheit. Du darfst drei Mal raten, was ich ihr gezeigt habe – genau diesen Aspekt, den ich in diesem Salsa Snack erkläre! 😉

Conny und ich sind überzeugt – das ist diese eine Sache („the one Thing“), das vieles andere in unserem Tanzen wie durch ein Dominoeffekt erledigen könnte.
Und du bräuchtest maximal 1 Minute täglich (z.B. beim Zähneputzen), um es zu trainieren. Spätestens jetzt gehen dir die ausreden aus, warum du es nicht machen solltest, oder? 🙂

Feel the Power Point,

Dance And Make A Difference