In diesem Snack behandeln wir ein sehr häufiges Thema beim Salsatanzen – Den Tanzfluß. Konkret schauen wir uns eher einen Fehler an, den ich am häufigsten bei unseren Tänzerinnen sehe. Fast egal, ob Anfänger oder schon erfahrene TänzerInnen. Er ist sehr gemein, da man ihn selber gar nicht wahrnimmt.

Dieser Fehler schleicht sich am Anfang ein und geht von alleine nicht mehr weg. Ausser man arbeitet aktiv dagegen. 😉

Die Quintessenz ist, dass wir uns auf die zahl 4 und 8 weiter bewegen wollen und nicht mit der Bewegung pausieren wollen. Die Pause passiert zwar in den Füßen aber nicht im Körper. Damit sorgen wir für den Fluß in der Bewegung.
Spezial im Fall von Cross Body Lead (CBL), wollen wir Leader uns auf die Zahl 3 weiter in die Bewegungsrichtung der Dame bewegen, um diesen Fluß zu behalten und ihr klar zu zeigen (auch durch diesen Fluß) wo sie gleich hingehen soll.
Es ist in sich logisch und einfach zu verstehen, aber in der Umsetzung (vor allem am Anfang der Tanzkarriere) hapert es oft.

Wenn man das beim CBL automatisch umsetzt, dann besteht eine große Wahrscheinlichkeit, dass sich dieser neue Fluß auch auf die anderen Elemente und Figuren im Salsa positiv auswirkt.

Probiere es mal aus. Wenn du das genauso machst wie im Snack erklärt, analysiere es bitte präzise, wie es sich anfühlt. Wenn du das Gefühl hast, es ist eine neue Bewegung und es fühlt sich etwas „komisch“ an, dann hast du es wahrscheinlich bisher nicht gemacht. 😉
Ich empfehle dir in diesem Fall, dich damit eine Zeit lang zu beschäftigen, um es möglichst bald zu automatisieren. Damit ist der Grundstein gelegt, um komplexere Figuren im Salsa besser zu verstehen.

Dieser Fehler ist auch oft der Grund, warum sich manche Figuren im Salsa irgendwie „eckig“ anfühlen. Man hat das Gefühl, man kommt gerade durch die Figur durch, anstatt sie „richtig zu tanzen“ und zu geniessen.

Ich wünsche viel Spaß beim Probieren.

Go with the Flow,

Dance And Make A Difference