Oder eben das Gegenteil davon…

Salsa ist ein sehr energievoller Tanz. Man bewegt sich eben viel dabei. In alle Richtungen. Mit fast allen Körperteilen. Und wahrscheinlich am meisten mit den Armen.
Dann fragt man sich, wie sehr man diese Bewegung kontrollieren kann…
Am Anfang – nicht sehr viel. Wenn wir mit Salsa anfangen, freuen wir uns einfach, wenn wir uns an manche Moves erinnern, wie sie überhaupt gehen…

Worauf ich hinaus will ist, dass wir speziell im Salsa sehr oft unsere Arme vernachlässigen. In diesem Snack sprechen wir den  Leaders linken Arm und den Damen freien Arm an.
Für die Leaders ist es extrem wichtig diesen (Führungs)Arm nicht einfach so durch die Gegend zu wirbeln, sondern immer nur mit einem guten Grund.
Der passende Grund wäre – was denn wohl – die Führung!
Genau!
Wir „kurbeln“ mit diesem Arm in Salsa nur wenn wir wollen, dass die Dame irgendeine spezifische Bewegung (meistens eine Drehung) tanzt. Sonst sollte dieser Arm sehr ruhig und kontrolliert bleiben. Ich nenne das „AKTIV RUHIG“, da wir eben eine gewisse Energie aufwenden müssten, damit der Arm ruhig bleibt.
Sonst bewegt er sich die meiste Zeit von alleine und das wollen wir eben kontrollieren.

Bei den Damen wollen wir immer die freie Hand über der Hüftlinie gebeugt halten. Mann kann die Hand auch auf die Hüfte auflegen, aber auf keinen Fall hängen lassen. Damit verlieren wir unseren Rahmen, haben viel weniger Schwung für die Drehungen und kommen nicht so in die Gänge. Es wirkt einfach etwas passiv, wenn die Mädels den freien Arm unten hängen lassen.

Keine Frage, das ist leicht zu verstehen, aber nicht so leicht umzusetzen, da man darauf nur die ganze Zeit achten sollte. Als hätte man sonst nichts, woran man beim Tanzen denken müsste… 🙂

Aber es zahlt sich aus!
Dadurch wirkt unser Tanzen sehr viel raffinierter, kompakter, eleganter. Wer will das schon nicht?
Es besteht allerdings die „Gefahr“, dass man sich dadurch etwas steif vorkommt. Das ist ganz normal. Dieses Gefühl ist aber nur am Anfang. Es kommt weg.
Was bleibt, ist ein smoothes Gefühl der Kontrolle über die eigene Bewegung.
Damit bringen wir unser Social Dance auf die nächste Stufe. Wiedermal… 😉

Keep your armes calm,

Dance And Make A Difference