Es ist Jahresende und wie immer kommt zu dieser Zeit das Thema der Neujahrsvorsätze… So viele von uns scheitern dabei gleich nach den ersten Wochen, oder?

In diesem Artikel werde ich einige Strategischen Schritte beschreiben, die mir geholfen haben meine eigenen Ziele für dieses Jahr zu erreichen!

A goal without a plan is just a wish!

Ich war schon immer ein sehr ambitionierter Kerl und habe grosse Ziele für meine/unsere Zukunft gehabt. Manchmal haben wir sie erreicht, manchmal nicht und manchmal haben wir sie ums Vielfache übertroffen. Im letzten Jahr allerdings habe ich mich ziemlich intensiv mit dem Thema „Ziele“ auseindergesetzt. Ich habe Vieles in diesem Bereich inhaliert, die besten Werke gelesen und Tutorials angeschaut… Natürlich habe ich vieles gleich ausprobiert und persönlich getestet.

In diesem Artikel möchte ich dir meine Zusammenfassung der ganzen Thematik weitergeben, wie ich es in meinem Leben umgesetzt habe.  Vor allem aber meine Sicht aufzeigen, wie man diese Strategie im Tanzen umsetzen kann!
Wieso ist es überhaupt wichtig, sich Ziele zu setzen und diese zu verfolgen?
Kann man nicht einfach flexibel sein und nach dem Motto leben „Go with the Flow!“? Was ist da so falsch daran?
Na ja, nichts… eigentlich… und alles! Je nachdem wie man auf das Leben schaut… Die entscheidende Frage lautet:
Will man, dass das Leben die Kontrolle übernimmt, oder will ICH die Kontrolle über mein Leben übernehmen?
Wir alle wissen die Antwort auf diese Frage.
Zielsetzung und -verfolgung sind aber der Weg zur Kontrolle über dein Leben oder Bereiche im Leben, die du kontrollieren willst.
Ich nenne gleich noch ein paar Gründe, warum eine klare Zielsetzung für uns wichtig ist, und was wir damit alles erreichen können (abgesehen vom Ziel selbst 😀)
1.  Unsere Träume werden dadurch wahr. Klingt logisch? Es klingt nicht nur logisch, sondern auch richtig gut, oder?
2.  Unser Selbstbewusstsein steigt. Es gibt Schlimmeres, gell? Wenn wir mehr im Leben erreichen, fühlen wir uns besser und selbstbewusster. Klingt doch vielversprechend, würde ich sagen 😉
3.  Mehr Zuspruch. Leute, die mehr in ihrem Leben bewirken bekommen auch mehr Zuspruch in der Gesellschaft und damit die Chance mehr auf der Welt zu bewegen. Und damit meine ich keine Titel oder Positionen in der Politik.
4.  Unsere Umgebung nimmt uns anders wahr. Manchmal kann es sein, dass man erst dann wahrgenommen wird. Denn letztendlich zählen die Taten mehr als hohle Worte.
5.  Wir könnten ein erfüllteres und gesünderes Leben führen. Wenn man die Zielsetzung richtig angeht, können alle Lebensbereiche davon profitieren. Gesundheit ist der wichtigste Teil davon, oder?
6.  Wir schöpfen unsere Potentiale aus. Und das ist viiiieeeeeeel mehr als wir glauben. Meistens schöpfen wie es nicht genug aus. Wir haben viel mehr Talente und Qualitäten, als wir uns zutrauen. Die sollen umgesetzt werden. Wir sollten uns nicht mit weniger zufrieden geben, als wir sind!
 
7.  Wir werden anderen eine Motivation und Inspiration, etwas Besseres aus ihnen selbst zu machen. Wer will schon kein Vorbild für jemanden sein? Das tut uns gut. Und dann machen wir noch mehr davon. Und das tut unserer Umgebung wieder gut. 😉
8.  Die Welt wird dadurch ein besserer Ort. Ich bin davon überzeugt. Conny und ich glauben an das Gute in Menschen. Wir alle haben das Gute in uns. Das Dunkle in uns kommt aber dann raus, wenn wir mit uns selbst unzufrieden sind. Dann haben wir Angst und agieren auch aus Angst. Wir wissen alle, was daraus entstehen kann. Wir sehen es leider täglich in den Medien. Würden mehr Menschen auf der Welt ihre Ziele bewusst setzen und verfolgen, wären sie selbstsicherer und näher bei sich. Damit würden sie dem Dunklen weniger Chance geben sich auszubreiten. Es klingt vielleicht etwas zu einfach, aber ich glaube immer mehr daran.
9.  Und das Wichtigste: Man wird sich selbst und seinen Sehnsüchten näher!
Und das sind noch nicht alle Gründe. Wenn du aber noch mehr Gründe brauchst, um dir Ziele zu setzen, dann haben wir ein anderes Problem. 😉
Jetzt, wo wir motiviert sind, können wir endlich mit den Strategien loslegen, oder?
Jaaaaa!…. fast… 😉
Schauen wir uns zuerst die Herausforderungen oder Stolpersteine an, warum die meisten Neujahrziele schlussendlich doch nicht umgesetzt werden.

Die meisten setzen das Ziel nicht klar genug.

Es ist zu allgemein und nicht spezifiziert: „Ich will ein bisserl abnehmen. Ich will mehr Zeit mit meiner Familie verbringen. Ich will mehr trainieren.“ Was heisst das? Im Endeffekt gar nichts! Wirklich! Das sind keine Ziele. Das sind nur milde Wünsche. Die verliert man schnell aus dem Sichtfeld.
„Ich will 5 Kg bis zum 1. Mai abnehmen!
„Ich will eine Doppel-/Dreifachdreung  bis 1. März schaffen.“
„Ich werde heute aufhören zu rauchen.“
„Ich will jeden Dienstag Abend mit meiner Frau ein Date haben!“
Das sind für mich klare Beispiele für Ziele, bei denen man eindeutig weiss, ob man es umgesetzt hat oder nicht.

Die meisten schreiben sich die Ziele nicht auf.

Ich muss Sachen manchmal aufschreiben, damit ich weiss, was ich mir gedacht habe. 😃 Es klingt komisch, aber es ist wahr. Ich merke es durch diesen Blog, wie viel klarer ich in meinen Gedanken werde. Es ist essentiell, sich seine Ziele aufzuschreiben! Damit bekommt man einen besseren Überblick über die wichtigen Aspekte seines Lebens auf einen Blick. Das verschafft noch mehr Klarheit. Das Umsetzen fällt uns dann viel leichter.

Die meisten verlieren ihre Ziele aus der Sicht.

Aufschreiben ist ein wichtiger Schritt, aber damit ist natürlich nicht alles getan. Wir müssen sie täglich vor die Augen bekommen, sie visualisieren undaktiv durchgehen.
Damit besteht eine grössere Chance, dass sie nicht irgendwo in den Tiefen unserer Schublade verkommen. Halte sie als Screensaver, in der Geldtasche, auf der Pinnwand, im Evernote, Notizenbuch fest, schreibe es dir auf die Stirn…Egal… Hauptsache, sie sind immer in der Reichweite.

Die meisten definieren nicht, warum es wichtig ist, dieses Ziel zu erreichen.

Auch, wenn es einem etwas banal vorkommt, ist dieser Schritt von essentieller Bedeutung. Das hilft uns in den Zeiten, wo wir an uns oder dem Ziel zweifeln. Das Warum definiert unseren Geist und unseren Weg in diesem Universum. Etwas dramatisch, ich weiß. 😉 Bei meinem ersten Halbmarathon, hatte ich durch eine Panne schon beim 5. Km eine Krise und da bin ich im Kopf alle Ziele durchgegangen, warum ich das eigentlich mache. Es war, als hätte mir jemand eine (legale 😃) Doppingspritze verpasst. Ich bin am Ende viiieeeeel schneller gelaufen als ursprünglich geplant…
 3

Die meisten definieren den nächsten Schritt nicht.

Wie läuft man am besten einen Triple Marathon? Schritt für Schritt. So einfach. Definiere die ersten paar Schritte, die du noch überblicken kannst, und wie du sie schaffst. Dann definiere wieder neue, die danach folgen. Oft sehen wir am Anfang nicht alles, was wir machen müssen, um zu unserem Ziel zu gelangen. Es ist wie eine Verkehrstafel in der Ferne, die wir nicht lesen können. Was macht man da am besten. Man nähert sich der Tafel! 😉
Mit jedem Schritt, den man hinter sich bekommt, ist man einen Schritt weiter in die richtige Richtung. Wir kommen der Tafel näher und dann sehen wir was darauf steht: „das Ziel!“ 😃 Dann werden die Schritte noch entschlossener. 😉

Die meisten von uns arbeiten an diesen Schritten nicht oft genug.

Man müsste eigentlich daraus ein tägliches Ritual machen und sich täglich fragen: Was kann ich heute tun, um meinen Zielen näher zu kommen?
Es hat mich sehr inspiriert, als ich in einem Podcast gehört hatte, wie ein sehr beschäftigter Geschäftsmann sein erstes Buch geschrieben hat. Ich kann mich nicht mehr erinnern, wie er geheissen hat… Er hat täglich nur 15 Minuten an seinem Buch gearbeitet, weil er nicht mehr Zeit dafür opfern konnte. Er hat 1,5 Jahre gebraucht, aber er hat es umgesetzt. Das hätte er wahrscheinlich nie geschafft, hätte er es in einem Stück machen müssen. Er hat es einfach auf ganz kleine Minischritte aufgeteilt, die er aber konsequent umgesetzt hatte. Manchmal hat er es geschafft länger als 15 Minuten zu schreiben oder recherchieren, oft aber nicht. Es ist übrigens ein Bestseller geworden. Steter Tropfen höhlt den Stein. 😉

Die meisten von uns messen den Fortschritt nicht.

Mann kann schwer etwas erreichen, was man nicht messen kann. Es ist wichtig den gewissen Stadien des Ziels einen Wert zu vergeben, damit man weiss, ob man auf dem richtigen Weg ist.

Die meisten geben zu früh auf.

Wenn wir alle diese genannten Schritte umgesetzt haben und es klappt trotzdem nicht, was soll man tun? Aufgeben? Keine Chance! Du bist schon so weit gekommen. Du hinterfragst deine Strategie und versuchst eine andere, falls du draufkommst, dass es nicht viel gebracht hat. Und dann wieder eine andere. Und so weiter… Bis es geht. Es klingt etwas brutal, ich weiß. Thomas Edison hat ungefähr 10 000 Versuche hinter sich gehabt, bevor im buchstäblich Licht aufgegangen ist. 😃 Er hat gemeint, das war gar nicht frustrierend. Er hat 10 000 Wege erfahren, wie es NICHT geht! Auch spannend. In dieser Situation hilft es, die Gründe durchzugehen, warum es dir wichtig ist, dieses Ziel zu erreichen. Es motiviert einen in schwierigen Zeiten, in denen wir nicht weiter wissen. Und die kommen sicher. Wenn nicht, wahrscheinlich war das Ziel nicht hoch genug. 😉
Das sind nur ein paar wichtigste Herausforderungen in der Zielumsetzung. Gleichzeitig waren das aber auch die Schritte, wie man es angehen könnte. 😉
 
Also noch einmal die Schritte der Umsetzung eines Zieles in Kürze:

Klares Ziel setzen – Aufschreiben – Gründe definieren – die nächsten Schritte definieren – täglich im Auge behalten – in kleinen Dosierungen an den Schritten arbeiten – Messbare Phasen/Quantensprünge definieren – Strategie/Taktik überprüfen und eventuell verändern – Ziel erreichen 😃

 
Es sind dicke Bücher darüber geschrieben worden, also werde ich in einem kleinen Artikel dem ganzen nicht ganz auf den Grund gehen können. Aber ich glaube, einen Überblick verschaffen zu haben, was man dafür braucht und vor allem wieso es wichtig ist…
Das kann alles ein BlaBla für dich sein… Ich habe es aber, wie schon erwähnt getestet und in Real World umgesetzt.
Ein Ziel, das ich mir im August dieses Jahres gesetzt hatte ist das, was du gerade liest. Ja, der Blog. Den habe ich mit diesen Schritten umgesetzt. Davor habe ich immer wieder daran gedacht, einen zu starten, aber mir immer wieder gesagt, dass es unmöglich wäre, mit all dem, was wir sonst so machen. Tja… er ist aber immer noch da, der Blog.
Das ist ein gutes Beispiel eigentlich.
Am Anfang habe ich mir aufgeschrieben, warum es wichtig ist mit diesem Blog zu starten. Die meisten dieser Gründe habe ich auch im aller ersten Beitrag auch veröffentlicht. Dann habe ich mich entschlossen und verpflichtet ein mal die Woche und das am Sonntag (klare Zielsetzung) einen Beitrag zu veröffentlichen. Ich habe alleine die Seite im WordPress erstellt, mir die ersten paar Themen aufgeschrieben (die ersten Schritte) und habe immer wieder Ausschau nach neuen Themen und Inspirationen gehalten (Täglich im Auge behalten). Nach dem ich nicht viel Zeit dafür habe, liste ich oft zuerst grob die Punkte auf, über die ich schreiben will und der Haupttext folgt dann später… Zur Zeit oft in der Nacht vor der Veröffentlichung. Tiiiiieeeeeeef in der Nacht. 😃 Manchmal ist es anstrengend, aber ich gehe dann meine Gründe durch und dann stellt sich die Frage OB nicht mehr… Es ist ganz leicht messbar – ein Artikel jeden Sonntag. Und durch verschiedene Tools kann ich auch messen, wie viele Leser, welchen Artikel gelesen haben. Dadurch weiß ich welcher Artikel wie gut ankommt.
Seit dem Beginn Mitte August waren es übrigens knappe 15 000 verschiedene Leser! Damit habe ich mein ursprüngliches Ziel von 5000 ganz knapp übertroffen. 😉 Vielen Dank dafür! Ich schätze es sehr, denn ich weiß, wieviel „Konkurenz“ ich im www habe. 😀
Inzwischen habe ich die Strategie überprüft und mich entschieden zusätzlich zu den Sonntagsartikel die Snacks zu veröffentlichen, damit wir unsere Leser mit mehreren Medien erreichen. Das Tanzen selbst ist mit dem Video doch viel klarer zu beschreiben.
Und hier sind wir… Ziel für dieses Jahr erreicht!
Easy! 😃
Eines ist aber in dem Ganzen essentiell – ich spreche hier nicht nur von beruflichen Zielen.
Das ist nur eine kleiner Teil von dem ganzen Grossen. Ich spreche von Gesundheit, Familie, Beziehung, Freunden, Hobbies, Persönlichkeitsentwicklung und dann natürlich auch vom Beruflichen…
Wenn man über Ziele spricht, oft übersieht man das Private uns Persönliche. Das finde ich aber am wichtigsten, denn wenn ich ausgeglichen bin, gesund und voller Kraft, der Rest fällt zusammen wie Tetris. 😃
2

Wie hängt Zielsetzung jetzt mit dem Tanzen zusammen?

Unsere Tagline heisst: das Leben ist ein Tanz!
Das bedeutet unter anderem, dass so ziemlich ungefähr genau alles vom Leben auf den Social Dance umgelegt werden könnte. Und vice versa…
Konkret wäre es wichtig zu hinterfragen, warum man überhaupt tanzt. Ja, wirklich… Viele Menschen tanzen aus verschiedenen Gründen.
Ich weiß, dass es banal klingt, aber bleib bitte bei mir…
Es ist leichter, Fortschritte im Social Dance zu machen, wenn man genauer definieren kann, was einen überhaupt dazu bewegt, tanzen zu gehen. Ist es die soziale Komponente, die Bewegung, die bestimmte Musik, die man mag, oder Beziehungspflege? Um dieses „Warum“  sollte sich dann auch die jeweilige Zielsetzung drehen.
Dort sollen alle Wege zusammenführen.

 

Beispiel:

Ein Mann tanzt mit seiner Frau, um einen gemeinsamen Hobby zu betreiben, da sie sonst nicht sehr viel Zeit miteinander verbringen. Da haben wir es schon. Das war ein klares Warum. Dadurch werden sie einander mehr motivieren zum Tanzkurs- oder Abend zu gehen, auch dann, wenn es nicht so ganz in den Tagesablauf passt. Und wenn er merkt, dass er zB. Probleme mit der Körperverdrehung hat und dadurch seine Dame nicht so genau führen kann, damit hätte er gleich einen ordentlichen Grund mehr und eine Zusatzmotivation gezielter daran zu arbeiten. Nicht einfach nur des Tanzens wegen. Da steckt mehr dahinter. Da steht mehr im Spiel. Die qualitative Zeit miteinander. Da soll nichts dazwischen kommen, oder? Zumindest nichts, was man nicht mit ein wenig Übung und Mühe hinter sich bringen kann.
Siehst du, wo ich damit hin will? Wir brauchen ein Warum, damit wir in Zeiten durchhalten, wo wir weniger Power und Energie haben als am Anfang. Denn nachher sind wir immer froh, dass wir es doch gemacht haben, oder?
Wenn du dir mit deinem Warum im Klaren bist, braucht man nicht für jedes kleine Ziel die ganzen oben beschriebenen Schritte durchzugehen. Es passiert fast von alleine.
Für grössere Vorhaben im Social Dance ist es natürlich schon vorteilhaft den ganzen Zielsetzungsweg zu gehen, da man dadurch die Chancen des Erfolges um einiges steigert.

Ein gutes Beispiel wäre:

Was ist mein Ziel? 
„Ich (eine Tanzdame) will eine Doppeldrehung am Platz bis 01. März 2016 schaffen können.“
Cool… und jetzt Aufschreiben und immer in der Nähe behalten 😉
Warum will ich das? 
Immer wieder führen mich die Leader in eine Doppeldrehung,  und ich fange zu stolpern an. Dadurch fühle ich mich nicht gerade elegant, und es ist mir peinlich. Ich liebe aber jeden Aspekt vom Tanzen. Wenn ich besser drehen könnte, würde ich mich viel besser dabei fühlen!
Wie erreiche ich das?
Ich lese noch einmal den Beitrag wie-kann-ich-meine-drehtechnik-verbessern/ 😃 Dort steht, dass man für gute Drehtechnik Körperspannung, Balance und Aufrichtung braucht.
Nichts leichter als das… 😂
Konkrete Schritte?
Man macht täglich kurze Sessions: z.Bsp. Balancieren auf dem Ballen von nur einem Fuß und dabei Zähne putzen. Damit kann man diese kleine Übung immer mit einem täglichen Ritual verbinden und dadurch gleichzeitig machen. Das mache ich heute noch. 😉 Am Ende dieser Übung nehme ich mir vor, drei Drehungen nach links und drei nach rechts zu drehen. Einfach oder eh gleich doppelt. Je nach dem in welchem Stadium mann schon ist. Die letzte Drehung soll aber die beste sein, damit sich der Körper eine gute speichert. Das heisst, dass man die letzte Drehung manchmal mehrmals machen müsste. 😉
Und jetzt? 
Fortschritte beobachten und den Endtermin im Auge behalten. Wenn ich Mitte Februar immer noch wackle während der Drehung, dann müsste ich entweder andere Übungen dazu geben oder einfach die Sessions ein wenig verdoppeln. In der Früh und am Abend.
Im Grunde dauert das Ganze max 5 Minuten pro Tag. Maximum.  Machbar, oder?
Bevor du dich umdrehst, ist die Doppeldrehung ein Klax geworden… Diese Phrase klingt in diesem Kontext etwas komisch, gell? 😃
Das wäre ein konkreter Fall, wie man dieses „Projekt“ im einem Aspekt des Social Dance umlegen könnte.
Wie bereits geschrieben, ich habe das schon ausprobiert und bin erstaunt, wie viel mehr im Leben weiter geht, wenn man es etwas bewusster und gezielter angeht als einfach nur „Ich hätte gern…“ Persönlich, beruflich oder beziehungstechnisch…
Ich fordere dich hiermit heraus!
Ja, dich! Oder sitzt gerade jemand hinter dir und liest den selben Artikel? Genau…
Denke darüber nach, in welchen Lebensbereichen du dir eine Verbesserung wünscht. Schreibe es auf. Es ist reinigend. Ich habe es am Anfang dämlich gefunden und es war mir etwas unangenehm. Aber dadurch sind meine Gedanken glasklar geworden, und die Zielsetzung wurde mit jedem geschriebenen Wort immer klarer und definierter.

Tu es deinetwegen. Und deiner sozialen Umgebung wegen.

Ich persönlich bereue ein einziges Ding dabei:

dass ich es nicht früher so gezielt und strukturiert gemacht habe! 

 
Man merkt hoffentlich die Überzeugung zwischen diesen Zeilen. Gut so! Und das ist nur milde ausgedrückt. 😉
Eines noch am Ende: es sollen nicht mehr als 10 Ziele sein. Wenn man zu viele setzt, verliert man den Überblick und fangt an bei allen Zielen zu schwächeln…
Ich hoffe, du wirst dadurch inspiriert, mehr aus deinem Leben und deiner Zeit zu machen. Nicht nur im produktiven Sinne, sondern im geistigen, körperlichen, emotionalen, familiären, spirituellen Sinne. Wir alle können so viel mehr, als wir im Endeffekt tun.

Die oben beschriebenen Schritte sollen dich anregen, dein Leben in die eigene Hand zu nehmen und damit etwas Großartiges zu machen, das grösser ist als du selbst!

 
Ich bin sehr neugierig, was du dazu meinst. Ich habe mit diesem Artikel nur die Oberfläche gerade erwischt. Da ist aber so viel mehr, was man darüber schreiben und worüber man diskutieren könnte.
Ach ja, bitte um Anregung und Input. Wirst du es probieren? Bist du vielleicht anderer Meinung? Was funktioniert für dich gut? Kommentiere bitte direkt im Artikel, im Facebook, schicke mir eine Mail, Whatsapp-Nachricht, schicke mir eine Taube, ich bin flexibel. 😃 Aber tu etwas 😉
Conny und ich wünschen dir ein fantastisches Jahr 2016. Jetzt glaube ich noch mehr daran 😉
Dance & Make A Difference
P.S.  Ich habe von vielen verschiedenen Authoren gelesen und mir Input geholt, aber zwei sind mir besonders hängen geblieben, weil sehr positiv und ganzheitlich: Michael Hyatt und Tony Robbins. Sehr empfehlenswert und inspirierend…
what-you-become-600x602